Ideen für (Hochzeits)Feiern

Seid Ihr noch auf der Suche nach ausgefallenen Ideen für Eure ganz eigene, unvergessliche Hochzeitsfeier? Wenn Euch der Gedanke von Nachhaltigkeit und Müllvermeidung wichtig ist, könnt Ihr mit Stoffservietten, Windlichtern und Einladungen aus Stoff einen besonderen Akzent setzen.
Ich bedrucke alte Stoffe mit Motiven aus der Natur. Dabei stehen verschiedene Pflanzen und Bäume schon seit Jahrhunderten für bestimmte Eigenschaften oder werden mit besonderen Kräften verbunden. Das könnte das Motto Eurer Hochzeit werden.

Gern verwende ich auch alte Stoffe aus Eurem Familienbesitz, zum Beispiel alte Bettücher aus Leinen – dann besitzen die neuen Stücke noch einen zusätzlichen Erinnerungswert. Eure Gäste wiederum dürfen die Servietten als Erinnerung an ein rauschendes Fest mit nach Hause nehmen – so ist auch schon das Gastgeschenk sprichwörtlich „in trockenen Tüchern“. 

Der Farn

Der Farn galt früher als Glückskraut. Seinen Besitzer befähigte es angeblich, Gold zu finden, es machte unsichtbar und verlieh unfehlbares Glück in Unternehmungen.

Und ein Leben zu zweit ist doch eine der wichtigsten Unternehmungen des Menschen überhaupt, oder?

Der Ginkgo

Der Ginkgo ist eine der ältesten Baumarten der Erde. Und weil er sehr widerstandsfähig ist, gilt er heute allgemein als Hoffnungssymbol.

Hoffnung und Resilienz sind nicht die schlechtesten Zutaten für eine gelungene Ehe, finde ich.

Die hortensie

Sehr romantisch liest es sich, wie die Hortensie zu ihrem Namen kam: Der französische Botaniker Philibert Commerson, der den Namen im 18. Jh. vergab, wollte damit die französische Mathematikerin und Astronomin Nicole-Reine ‚Hortense‘ Lepaute ehren. Dabei geht der Name Hortensie auf das lateinische hortensius (von hortus für Garten) zurück: „zum Garten gehörig“.

Ihre (Schein)Blüten gehören zu den dekorativsten Gartenblumen – und empfehlen sich für alle Hochzeiten zwischen Juni und September.

Die Robinie

Die Robinie war Baum des Jahres 2020 in Deutschland – und obwohl sie schon seit 500 Jahren in Europa angepflanzt wird, gilt sie als Neophyt, da ihre ursprüngliche Heimat Nordamerika ist. Oft wird sie auch – wegen der ähnlichen Blätter und Dornen – auch Akazie genannt, obwohl die beiden Arten biologisch nur entfernt verwandt sind und Akazien in den Tropen und Suptropen zuhause sind. Auch als Druck sind ihre Blätter unglaublich attraktiv.